Ein älterer Drechsler lehnt sich zurück, erzählt vom ersten Span, den er als Kind sah, wie er roch und funkelte. Neben ihm hört eine Lehrtochter zu, stellt dann eine Frage, noch eine. Zwischen Salzstangerl und Apfelsaft teilen sie Tricks, aber auch Zweifel. Genau hier wachsen Gemeinschaft und Mut, weil niemand allein den perfekten Schnitt kennt.
Händler rufen freundlich, Fische glänzen, Keramik schimmert, und auf einer Bank probiert ein Kind Oliven, zum ersten Mal. Eine Töpferin erzählt von Rissen, die sie überlistete, ein Fischer von Flauten, die Geduld lehrten. Märkte sind Schulhöfe für Erwachsene: man kostet, tauscht, lacht, und geht mit weniger Eile heim, doch mit mehr Verbindung im Korb.
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